Zu viel ist eben manchmal wirklich zu viel

So, nun war ich also endlich schwanger, die ersten 20 Wochen waren überstanden, nun durfte ich anfangen zu kaufen! Die Rechercheaktionen hatten ja bereits vorher meine gefühlt gesamte Freizeit in Anspruch genommen, nun konnte ich endlich den Einkaufswagen auch mit zur Kasse nehmen – online wie offline. Ich kaufte was das Zeug hielt. Und, so muss ich diesmal meinem Mann zustimmen, zu viel!

Besonders die Kleidung hatte es mir angetan und fand ich etwas schön, schlug ich zu – ich musste mich ja ohnehin erstmal an den Gedanken gewöhnen einen Jungen auszustatten und keine süßen Kleidchen und Rüschenblusen zu erstehen.

Leider hatte ich dabei nicht an die Unberechenbarkeit der saisonalen Schwankungen in Relation zur Größe meines Babys gedacht.

Hier nur mal ein paar Highlights (der Rest der Fehlkäufe wird verschwiegen – ich hoffe auf ein zweites Kind geboren in einer anderen Jahreszeit):

Der Schneeanzug den ich im Ausverkauf erstanden hatte (Strike!), war zwar für 6-12 Monate, aber bereits im 8. Monat bereits zu klein, und da hatten wir noch Herbst, der Kleine hatte ihn also nur einmal zur Probe an.

Die Bodys in Größe 74 passten ihm bereits bei einer Länge von 62cm nicht mehr über den (Dick)kopf. Alle von Petit Bateau hatte ich in gefühlt riesig, aber als ich es schließlich hervorholte (man vergisst schnell was man alles hat), war es bereits zu klein (die Franzosen schneidern winzig!).

Die Hawaibadehose war zwar super süß, da hätte er aber im Sommerurlaub noch mit zwei zusätzlichen Windeln gut reingepasst.

Und das entzückende Outfit für die Hochzeit meiner besten Freundin konnte er auch nicht ausführen, denn da hatten wir 40 Grad und außer nem Body war echt alles schlichtweg zu viel Stoff.

Nun bin ich dazu übergegangen vernünftig zu sein (mein Mann dankt es mir) und kaufe immer nur das, was der Wonneproppen in diesem Moment gerade gebrauchen kann; man findet zur Not immer noch eine warme Jacke online und so läuft man nicht Gefahr, dass die Dinge zum rechten Moment nicht zu passen oder einfach in der Kommode vergessen zu werden. 

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